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Objektberichte: Bauwerksabdichtung
Historische Mühle Potsdam
WEBAC®5611 schützt Bausubstanz der beliebten Traditionsgaststätte
Fast fünf Jahre lang war die bei Potsdamern und Touristen beliebte Ausflugsgaststätte geschlossen. Das 1908 auf Anweisung Kaiser Wilhelms II. erbaute Restaurant wurde endlich im Sommer vergangenen Jahres nach umfangreichen Sanierungsarbeiten wieder eröffnet. Die nachträgliche Bauwerksabdichtung, die Abdichtung der Kelleraußenwand sowie der rissüberbrückende Feuchteschutz des Bauwerkssockels erfolgte mit WEBAC®5611. Die Verarbeitung von bauchemischen Produkten an historischer Bausubstanz wird häufig kritisch gesehen und erfordert sehr schonende Eigenschaften der verarbeiteten Materialien. Die einzigartige Wirkungsweise von WEBAC®5611 hält jedoch den hohen Auflagen des Denkmalschutzes stand und schützt die erdberührten Bauteile gegen aufsteigendes Sickerwasser nach DIN 18195 Teil 4. Die Untergrundvorbehandlung am Keller der "historischen Mühle" beschränkte sich dementsprechend auf die Beseitigung loser Oberflächenbestandteile. Anschließend wurde WEBAC®5611 als flexible, rissüberbrückende Außenabdichtung in zwei aufeinanderfolgenden Streichgängen aufgetragen. Die historischen Säulen wurden ebenfalls von den Experten mit einer Horizontalsperre (WEBAC®1403) versehen und anschließend mit WEBAC®5611 im Streichverfahren abgedichtet. Die vorhandene Oberflächenstruktur, wie Risse, Unebenheiten, Putzprofilierungen sowie die alte Fassadenfarbe blieben entsprechend der Vorgabe der Denkmalpflege erhalten. Nach der Aushärtung wurde eine "Keim-Kontaktfarbe" aufgetragen. Auf diese Weise entstand eine durchgängige Abdichtung mit einer ausgezeichneten Oberflächenhaftung vom Fundament bis zum Sockel. Nach dem End-Anstrich mit der zartgelben Kalk-Kasein-Farbe ist die Traditionsgaststätte nun wieder ein Augen- und Gaumenschmaus für Touristen, Einheimische und Denkmalschützer.
Aus: WEBAC Aktuell Juni 2001







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