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Der Øresundtunnel

In 10 Minuten von Schweden nach Dänemark

Noch müssen die über drei Millionen Einwohner von Kopenhagen und Malmö mit der Fähre über den Oresund. In zwei Jahren wird die Reise nur noch zehn Minuten dauern. Ermöglicht wird das durch ein Mega-Projekt, das die beiden skandinavischen Städte miteinander verbinden wird. Die aufwendige Kombination aus Tunnel, Brücke und künstlicher Insel soll im Jahr 2000 die Region zusammenwachsen und wirtschaftlich expandieren lassen.

Die größte technische Herausforderung für die Fachleute ist der Bau des Tunnels. Im Absenkverfahren, das zum ersten Mal im Tunnelbau eingesetzt wird, werden nach und nach 20, jeweils 176 m lange Elemente gebaut und versenkt. Vor allem das Verarbeiten von Beton erfordert größte Sorgfalt. Für die Elemente müssen in einem Arbeitsgang immerhin 2.700 m³ Beton innerhalb 40 Stunden verarbeitet werden. Um auch im Klima Dänemarks rissefreien Beton zu erhalten, werden alle Arbeiten in riesigen Hallen bei 20 °C ausgeführt.

Zur nachträglichen Verpressung von Spannungsrissen kommen ein PUR  Injektionsschaumharz und das ZTV-RISS geprüfte WEBAC® 1405 zum Einsatz.

Bis jetzt sind die Arbeiten termingerecht verlaufen. Richtig spannend wird es zum Schluß: wenn der Wetterbericht für drei Tage schönes Wetter und ruhige See voraussagt, soll das letzte Element eingepaßt, mit Ortbeton geschlossen und die Verbindung mit einem Volkslauf am 8. Juni 2000 eröffnet werden.