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Der Admiralspalast

Sanierung des Admiralspalastes mit WEBAC Produkten

 ... zählt zu einer der wenigen erhaltenen traditionsreichen Vergnügungsstätten Berlins aus der Jahrhundert wende. Eine sprudelnde Solquelle begründete 1873 das „Admirals-Gartenbad“, das sich nach 1911 weltweit zur modernsten Eislauf-Arena mit Eisrevue entwickelte. Ein zweigeschossiges Restaurant, ein Lichtspieltheater, Kegelbahnen, diverse Clubräume, prachtvoll ausgestattete russisch-römische Bäder standen dem internationalen Publikum Tag und Nacht zur Verfügung. In den goldenen 20er Jahren wurde aus der Eisbahn ein Revuetheater. Ab 1930 änderte sich das künstlerische Profil des Hauses. Der neue Theatersaal mit Foyer und „Führerloge“ erstrahlte in plüschiger Operetten-Atmosphäre. Hier verzückten u.a. die Tiller-Girls, die Comedian Harmonists und Johannes Heesters die Zuschauer. Wie durch ein Wunder überstand der Admiralspalast alle Bombardements des 2. Weltkrieges. Aus dem ehemals internationalen Tingeltangel wurde nach 1945 unter sowjetischem Protektorat und ab 1949 unter Betreibung der DDR-Kulturministeriums eine kulturell-politische Erbauungsstätte von hohem Rang. Hier reichten sich im April 1946 Otto Grotewohl (SPD) und Wilhelm Pieck (KPD) die Hände und gründeten damit die Sozialistische Einheitspartei (SED). Zunächst zog die Deutsche Staatsoper ein. 1955 wurde der Admiralspalast zum Metropol-Theater und beherbergte das politische Kabarett „Die Distel“. Ein Hauch von „Broadway“ kehrte auf die nördliche Friedrichstraße zurück. Bis zur Schließung 1997 wurden im großen Saal mit 1.400 Plätzen Operetten und Musicals aufgeführt.

Nach langem Leerstand nahm der mutige Kulturunternehmer Falk Walter den denkmalgeschützten und vor dem Verfall stehenden Palast unter seine Fittiche. Somit ist der Admiralspalast mit seinen Bädern und Unterhaltungsangeboten für das 21. Jahrhundert wie der auferstanden. Mit der Aufführung „Die Dreigroschenoper“ unter der Regie von Klaus Maria Brandauer fand am 11. August 2006 die offizielle Wiedereröffnung statt.

Wir als WEBAC Team schätzen uns sehr glücklich, mit unserem „Know-how“ und modernen WEBAC Produkten zum Erhalt des traditionsreichen Gebäudes beigetragen zu haben.

Sanierung des Admiralspalastes mit WEBAC Produkten

Nachträgliche Abdichtung der Lagenabdichtung innerhalb der Wannenkonstruktion mit WEBAC® 240. Das Bauwerk ist gegen drückendes Wasser mit einer mehrlagigen Teerpechpappe als eine Wanne abgedichtet. An unterschiedlichen Bereichen kam es zu flächigen, zum Teil starken Durchfeuchtungen, die auf Umläufigkeiten bzw. Durchlässigkeit der Wannenkonstruktion deuteten. Aufgrund von Rückbaumassnahmen konnten die konkreten Einbaumaße der Lagenabdichtung in der Wandkonstruktion ermittelt werden, um so ein optimales Raster und die Bohrlochtiefe für eine flächige Verteilung des Injektionsgeles innerhalb der Bahnenabdichtung zu erzielen. Bei den Injektionsarbeiten wurde darauf geachtet, dass das vorhandene Wasser nicht innerhalb der Konstruktion verdrängt, sondern mit der Injektion aus der Wand herausgeführt wurde. Besonderer Hin weis auf Notwendigkeit der Umweltverträglichkeit gemäß DIBt-Merkblatt.

Füllen von Rissen zum kraftschlüssigen Verbund mit WEBAC® 4110 An unterschiedlichen Stützen-, Balken- und Decken -konstruktionen aus Beton sowie Mauerwerk wurden Risse durch Injektion zum kraftschlüssigen Verbinden und zum Schließen durch Tränkung mit dem Epoxidharz WEBAC® 4110 gefüllt. Die Besonderheit der Anwendung beruhte auf den sehr guten penetrierenden Eigenschaften des Harzes.