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EP Injektionsharze

Epoxidharz: Injektionsharze für kraftschlüssige Verbindungen

Durch niedrigviskose und höherviskose EP-Injektionsharze lassen sich kraftschlüssige Verbindungen erreichen. Epoxidharz ermöglicht mit seiner hohen Haftzug- und Eigenfestigkeit, dass selbst kleinste Risse und Rissverästelungen in Beton und Mauerwerk dauerhaft verbunden werden. 

WEBAC EP-Injektionsharze sind mit Beton, Stahl, Mauerwerksmörteln, Folien und Kabelummantelungen verträglich. Ausnahme: Das Harz WEBAC® 4180N verträgt sich nicht mit Folien. WEBAC EP-Injektionsharze sind zudem besonders resistent gegenüber bauschädlichen Salzen, Laugen und Säuren.

Vorbereitende Arbeiten

Bestandsaufnahme vor der Injektion:

  • Bauwerksbeschaffenheit
  • hydrodynamische und hydrostatische Verhältnisse
  • Hohlräume

Bei der Risssanierung zusätzlich beachten:

  • Rissbild
  • Bedeutung der Risse für das Bauwerk
  • Rissmerkmale (Rissart, Rissverlauf, Rissbreite, Rissbreitenänderung etc.)


Daraus ergibt sich: 

  • Schadensursache
  • Auswahl der geeigneten Füllgüter
  • Wahl der Bohrpacker
  • Anordnung der Bohrlöcher


Bei Einsatz von Epoxidharz im Mauerwerk gilt es zunächst, lose Putzschichten im Bereich der Injektionsebene zu entfernen und porige Fugen sowie defekte Mauerwerksbereiche mit einem Schnellzement zu verdämmen. Die zu verfüllenden Risse müssen frei von Schmutz, Ölen, Fetten und sonstigen trennenden Bestandteilen sein. Die Rissufer sind ebenfalls zu reinigen. Wird über Klebepacker injiziert, verwendet man EP-Spachtel zum Verkleben der Packer und zur Rissverdämmung. Die zu verdämmenden Bauteiloberflächen gilt es so herzurichten, dass die Verdämmung ausreichend haften kann (> 1,5 N/mm²).
 

Verarbeitung von WEBAC Epoxidharz

Der Injektionsdruck bei der Injektion hängt von der jeweiligen Bauwerksbeschaffenheit ab. Zunächst werden die am tiefsten gelegenen Rissbereiche mit Epoxidharz gefüllt. Bei waagerechten Rissen verpresst man Epoxidharze von einer Seite aus, um Lufteinschlüsse zu verhindern. Bei der Injektion des letzten Packers muss an der Entlüftungsstrecke der Harzaustritt kontrolliert werden. Innerhalb der Gel-Phase des Materials (bis etwa 30 Minuten nach der Verarbeitungszeit) sollte eine Nachinjektion vorgenommen werden. Wichtig bei der Verarbeitung der Epoxidharze: Die Temperaturen von Material und Bauteilen wirken sich auf die Reaktionsgeschwindigkeit aus. Höhere Temperaturen sorgen für eine Beschleunigung, niedrigere Temperaturen für eine Verzögerung der Reaktion. Es darf nur reines WEBAC Epoxidharz ohne Reste von Reinigungsmitteln oder sonstigen Fremdstoffen verwendet werden.


Verarbeitung mit 1K-Pumpe:

  • zunächst das gemischte Material in den Oberbehälter der Pumpe füllen (umtopfen)
  • anschließend kurz umrühren

Die Verarbeitungszeit des Materials kann sich durch die Eigenwärme der Pumpe verkürzen. Sobald sich das Material im Oberbehälter der Pumpe erwärmt, muss es umgehend verarbeitet beziehungsweise aus der Pumpe entfernt werden.

Epoxidharz: Abschließende Arbeiten

  • nach Aushärtung des Materials gegebenenfalls Verdämmung abschlagen und Packer entfernen
  • mit passenden mineralischen Baustoffen die Bohrlöcher schließen und die Oberfläche anschließend reprofilieren