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EP Grundierungen und Beschichtungen

Grundierungen: Epoxidharz zur Grundierung, Kratzspachtelung und Ausgleichsspachtelung 

WEBAC Epoxidharz eignet sich zur Grundierung sowie als Kratz- und Ausgleichsspachtel. Eine Epoxidharz-Grundierung von WEBAC bildet widerstandsfähige Haftbrücken für verölte, feuchte und schwachsaugende Untergründe. Unsere Grundierungen und Beschichtungen sind mit Beton, Stahl, Mauerwerksmörteln, Folien und Kabelummantelungen verträglich. Epoxid-Grundier- und -Mörtelharz sowie EP-Spezialgrundierung und Beschichtungen von WEBAC zeigt sich außerdem beständig gegen verdünnte Säuren und Laugen. Gleiches gilt für Schmiermittel, Öle und Kraftstoffe.
WEBAC® 4204
WEBAC® 4270
WEBAC® 4270T

 

Beschichtungen: Roll- und Verlaufbeschichtung: Strapazierfähige Beschichtungen für belastbare Oberflächen 

Robuste Beschichtungen für Industrie- und Nutzflächen – WEBAC bietet hier sowohl eine Verlaufbeschichtung als auch eine Rollbeschichtung an. Pigmentierte Verlauf- und Rollbeschichtungen von WEBAC ergeben widerstandsfähige Oberflächen, die mechanischen Belastungen standhalten.
WEBAC® 4430
WEBAC® 4480

 

OS 8 Beschichtung: Oberflächenschutz für Parkhäuser und Tiefgaragen

WEBAC bietet für innenliegende Parkhäuser und Tiefgaragen das Beschichtungssystem WEBAC OS 8 auf Epoxidharzbasis an. Das Oberflächenschutzsystem (OS 8) besteht aus der Grundierung WEBAC® 4290 und der Beschichtung WEBAC® 4490. Es handelt sich dabei um niedrigviskose Epoxidharze zur Herstellung eines Oberflächenschutzsystems der Klasse OS 8. Die WEBAC Beschichtung gemäß OS 8 ist beständig gegen verdünnte Säuren, Laugen, Salzlösungen und Öle.

Vorbereitende Arbeiten

Bestandsaufnahme:

  • Prüfung des Untergrundes

    • Feuchtezustand (trocken, feucht oder nass)
    • Oberflächenfestigkeit (> 1,5 N/mm²)
    • Betongüte (leichte Beanspruchung C 20/25, ab mittlerer Beanspruchung C 30/37)
    • Zustand der Oberfläche (verschmutzt, verölt)

  • Taupunkt beachten (Untergrundtemperatur muss 3 °C über der Taupunkttemperatur liegen, um Bildung von Kondensat zu vermeiden)

Daraus ergibt sich:

  • Auswahl der geeigneten Grundierung

Der Untergrund muss offenporig sein, außerdem frei von Zementleimschichten, losen Teilen und trennend wirkenden Substanzen wie Ölen, Fetten und Ähnlichem. Risse im Untergrund gilt es per Tränkung oder Injektion zu schließen.

Verarbeitung

Die Verarbeitungsmenge und Eigentemperatur der Epoxidharz-Grundierung nehmen Einfluss auf die Verarbeitungszeit. Höhere Temperaturen sorgen für eine beschleunigte Reaktion, niedrigere Temperaturen für eine verzögerte. Die Aushärtungszeit wird von der Schichtdicke und Bauwerkstemperatur beeinflusst. Bei niedrigeren Bauwerkstemperaturen verlängert sich die Aushärtungszeit. WEBAC Grundierungen und Beschichtungen dürfen nur in reiner Form verarbeitet werden – ohne Reste von Reinigungsmitteln oder sonstigen Fremdstoffen.

Grundierung
WEBAC Epoxidharz-Grundierung wird per Pinsel, Rolle oder mithilfe eines Gummirakels auf den Untergrund aufgetragen. Die Grundierung sollte gleichmäßig deckend sein, Pfützen dürfen sich nicht bilden. Ob einer oder mehrere Arbeitsgänge nötig sind, hängt von der Saugfähigkeit des Untergrundes ab. Verölte Untergründe erfordern, dass die Grundierung intensiv eingearbeitet wird. Die Epoxidharz-Grundierung muss durchgehend sämtliche Poren und Lunker ausfüllen. Wird die Grundierung innerhalb von 24 Stunden überarbeitet, ist eine Abstreuung mit ofengetrocknetem Quarzsand nicht notwendig.

Kratz- und Ausgleichsspachtel
Wird WEBAC Epoxidharz zur Kratzspachtelung und Ausgleichsspachtelung verwendet, füllt man das Material zunächst mit ofengetrocknetem Quarzsand auf. Anschließend gut durchmischen und unmittelbar nach dem Mischen mit Traufel, Rakel oder Gummischieber auf der Fläche verteilen. Für die Verarbeitung auf geneigten oder senkrechten Flächen lässt sich das Material durch die Zugabe des Stellmittels WEBAC® ST200 oder WEBAC® ST300 zusätzlich thixotropieren. Der Kratz- oder Ausgleichsspachtel kann gegebenenfalls mit einer Stachelwalze entlüftet werden. Zudem empfiehlt es sich, ihn mit ofengetrocknetem Quarzsand abzustreuen. 

Verlaufbeschichtung
Zunächst muss die zu beschichtende Fläche grundiert werden. Anschließend trägt man die Verlaufbeschichtung unmittelbar nach dem Mischen in der gewünschten Schichtstärke auf – mit Rakel, Traufel oder Zahnspachtel. Danach mit einer Stachelwalze entlüften.   

Rollbeschichtung
Pigmentierte Rollbeschichtungen trägt man mit einer Lammfellrolle oder einem Pinsel auf die Fläche auf. Bei größeren Flächen kann die Beschichtung mit einem Gummischieber auf der Fläche verteilt und anschließend mit einer Lammfellrolle nachgerollt werden. Die Beschichtung entlüftet ohne zusätzliche Nachbearbeitung von selbst. 

OS 8 Beschichtung
Systemaufbau:   

  • Grundierung mit WEBAC® 4290
    Abstreuung mit Quarzsand 0,3 – 0,8 mm (ca. 0,3 – 0,4 kg/m²)
  • Zwischenschicht mit WEBAC® 4490
    Abstreuung mit Quarzsand 0,3 – 0,8 mm (ca. 0,8 kg/m²)
  • Kopfversiegelung mit WEBAC® 4490 (ca. 0,6 kg/m²)

Die Grundierung der OS 8 Beschichtung trägt man per Spachtel, Traufel, Gummischieber, Kelle, Rakel oder Walze auf den Untergrund auf. Dabei gilt es, das Material gleichmäßig deckend aufzutragen und die Bildung von Pfützen zu vermeiden. Die Grundierung muss Poren und Lunker gleichmäßig füllen. Die Beschichtung gemäß OS 8 wird mit einer Rolle oder einem Pinsel aufgetragen.

Reinigung

  • bei jeder längeren Arbeitsunterbrechung und nach Abschluss der Arbeiten, Geräte mit WEBAC® Reiniger A reinigen
  • WEBAC® Reiniger A nicht zum Verdünnen einsetzen, Vermischung mit dem Beschichtungsmaterial vermeiden
  • WEBAC® Reiniger B zum Anlösen bereits ausgehärteten Materials verwenden
  • Technische Merkblätter der verwendeten Reiniger beachten