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Dispersion für Wand und Boden

Flächenabdichtung: Dispersionen für Wand und Boden

Für die Flächenabdichtung von Bauwerken verwendet man spezielle reaktive Bitumen-Acrylat-Abdichtungen. Sie können sowohl bei erdberührten als auch bei frei zugängigen Bauwerken eingesetzt werden. Bauteile mit Erdberührung müssen aber freigelegt sein, damit sich die Flächenabdichtung aufbringen lässt. Bitumen-Acrylat-Abdichtungen halten auch höheren Wasserbeanspruchungen stand und sind insbesondere für den Einsatz im Denkmalschutz geeignet. 

Für die (klassische) vertikale Flächenabdichtung von Bauwerken benutzt man polymermodifizierte Bitumendickbeschichtungen (PMB, vormals KMB). Im Fugenbereich und zur Überbrückung von Rissen werden zusätzlich Armierungsgewebe verwendet, sie dienen als Verstärkungseinlage.

Vorbereitende Arbeiten 

Bestandsaufnahme vor der Verarbeitung:

  • Untergrundbeschaffenheit
  • Bauwerksbedingungen (Temperatur und Luftfeuchtigkeit)
  • Wasserbeanspruchungsklassen
  • vorhandene Flächenunterbrechungen durch Einbauteile (z. B. Rohrdurchführungen)

Daraus ergibt sich:

  • Auswahl des geeigneten Produktes
  • Vorbehandlung des Untergrundes

Auf dem Untergrund dürfen sich keine losen oder trennenden Substanzen befinden. Schwach saugende Untergründe sollte man durch ein geeignetes Verfahren aufrauen. Um eine geschlossene, griffige Oberfläche zu erzielen, schließt man offene Fugen, Hohlkehlen und Ausrundungen in Ecken mit Mörtel oder reibt sie ab. Alte, fest haftende Bitumenabdichtungen lassen sich nach einer Reinigung überarbeiten.

Auf Betonuntergründen ist eine Kratzspachtelung erforderlich, bevor dann die Bitumendickbeschichtung zur eigentlichen Flächenabdichtung aufgetragen wird. Für die Spachtelung kann man das Beschichtungsmaterial selbst verwenden.

Verarbeitung

Bitumen-Acrylat-Dispersion
Bevor WEBAC® 5611 mit dem Zement gemischt und aufgetragen wird, empfiehlt sich eine dünne Grundierung mit WEBAC® 5611 ohne Zement. Die Bitumen-Acrylat-Dispersion lässt sich mit Rolle oder Quast verarbeiten, Aufspritzen ist ebenfalls möglich. Zur Verstärkung von Ecken und zur Überbrückung von Dehnfugen kann Armierungsgewebe eingearbeitet werden.

Polymermodifizierte Bitumendickbeschichtung
Voranstrich: Vor der Verarbeitung von WEBAC Bitumendickbeschichtungen muss man den Untergrund mit dem Voranstrich WEBAC® 5620 grundieren.

Die Bitumendickbeschichtung wird dann mit Glättkelle oder Traufel aufgetragen – in mindestens zwei Arbeitsgängen und den jeweils erforderlichen Schichtdicken. Luftfeuchtigkeit und Sonneneinstrahlung haben Einfluss darauf, wie schnell die Beschichtung aushärtet. Es dürfen lediglich reine WEBAC-Produkte verarbeitet werden, die nicht durch Reste von Reinigungsmitteln oder sonstige Fremdstoffe verunreinigt sind.

Reinigung während und nach der Flächenabdichtung

  • bei jeder längeren Arbeitsunterbrechung und nach Abschluss der Flächenabdichtung Geräte gut mit Wasser reinigen
  • ausgehärtete Rückstände auf Werkzeugen mit WEBAC® Reiniger B säubern