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Die Europa Passage Hamburg - Arbeitsfugenabdichtung in der Tiefgarage

Alsterwasser in der Tiefgarage

Die Europa Passage in Hamburg ist als größte Shopping Mall der Innenstadt Publikums- und Verkaufsmagnet mit internationaler Ausrichtung. Die Passage, die nach den Plänen der Architekten Bothe Richter Teherani entstand, ist eine attraktive und wetterunabhängige Verbindung zwischen Mönckebergstraße - Jungfernstieg/ Ballindamm, in erstklassiger Hamburger Citylage.

Neben 30.000 Quadratmetern Handelsfläche entstanden mit der Europa Passage auch 34.000 Quadratmeter repräsentative Büroflächen. Architektonischer Blickfang ist das sich über die Länge der Passage erstreckende Glasdach, das auf Stahlbögen liegt.

Sechs Stockwerke, so hoch wie ein durchschnittliches Hamburger Kontorhaus, geht die unterirdische Tiefgarage in den Keller und bietet Platz für über 700 PKW. Die Tiefgarage wurde in der so genannten Deckelbauweise, also von oben nach unten, errichtet. Zu Beginn wird die Außenhülle aus 80 cm dicken Schlitzwänden über 35 Meter tief in die Erde getrieben. Ein rahmenförmiger Betonboden bildet dann die eigentliche Decke vom ersten Tiefgeschoss. Durch ein Loch im Betonrahmen hindurch wird die darunter liegende Erde abgetragen und wegtransportiert. Ist auf diese Weise die erste Etage ausgegraben, folgt eine Etage tiefer der nächste Teildeckel, das Prinzip wiederholt sich. Eine besondere Herausforderung stellt der Grundwasserspiegel dar, der wegen der Nähe zur Alster in nur eineinhalb Meter Tiefe liegt.

Auf der untersten Etage lastet somit eine 20 Meter hohe Wassersäule auf den Außenwänden. Bei dem Bau der aufwändigen Tiefgaragenkonstruktion wurden in den Arbeitsfugen Injektionsschläuche verlegt, die nach dem Schwinden des Betons planmäßig mit WEBAC PUR Injektionsharzen verpresst wurden. Auch Risse in dem Beton, die sich bei derartig großen Bauvorhaben nicht vermeiden lassen, wurden erfolgreich verpresst und abgedichtet. Pünktlich zur Eröffnung der Passage Anfang Oktober 2006 waren alle Abdichtungsarbeiten abgeschlossen, so dass die Tiefgarage ohne Einschränkungen genutzt werden kann.