Abdichtung einer Anschlussfuge im Stampfbeton, Bestandsbau

Bei einem Bestandsbau aus Stampfbeton wurde nachträglich eine neue Bodenplatte eingebracht. Im Anschlussbereich zwischen bestehender Stampfbetonwand, aufgehender Wand und neuer Bodenplatte entstand dadurch eine Fuge, die dauerhaft abgedichtet werden musste.

Fugenabdichtung
Abdichtung einer Anschlussfuge im Stampfbeton, Bestandsbau

Für solche Anschlüsse werden häufig Injektionsschläuche vorgesehen, über die bei Bedarf nachträglich PUR-Harz eingebracht werden kann. Da im vorliegenden Projekt kein Injektionsschlauch vorhanden war, erfolgte die Abdichtung über eine direkte Injektion in den Anschlussbereich.

Dazu wurde die Fuge gezielt angebohrt und mit WEBAC 1403 injiziert. Das PUR-Injektionsharz wurde so in den Anschlussbereich eingebracht, dass die Fuge zwischen Altbestand und neuer Bodenplatte nachträglich abgedichtet werden konnte. Auf diese Weise ließ sich der kritische Übergang zwischen bestehender Stampfbetonkonstruktion und neuer Bodenplatte zuverlässig abdichten.

Eingesetzte Produkte

  • PUR Injektionsharze

    WEBAC® 1403

    • Classic Line

    WEBAC 1403 ist ein langjährig bewährtes PUR Injektionsharz, das besonders für seine sichere und kontrollierte Verarbeitung geschätzt wird. Bei Kontakt mit Wasser härtet es zu einem geschlossenen, wasserdichten und volumenkonstanten Harz mit feiner Porenstruktur aus. Es eignet sich zur Abdichtung, Rissverpressung und Stabilisierung von Mauerwerk und Beton und wird für nachträgliche Horizontalsperren gegen kapillar aufsteigende Feuchtigkeit eingesetzt.

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