Sanierung des Bahnhofs, Heringsdorf auf Usedom

Der Bahnhof Heringsdorf auf Usedom liegt im traditionsreichen Kaiserbad Heringsdorf, umgeben von Wald, Dünen und der Ostsee. Bereits vor rund 100 Jahren nutzte Kaiser Wilhelm II. das Seebad als Sommerresidenz und reiste dafür mit der 1894 fertiggestellten Eisenbahn aus Berlin an.
Heute wird das größte Bahnhofsgebäude auf Usedom von der Usedomer Bäderbahn (UBB) betrieben und dient als wichtiger Verkehrsknotenpunkt für den modernen Bahnverkehr der Insel. Aufgrund der fortschreitenden Alterung der Bausubstanz und zunehmender Feuchtigkeitsschäden entschied sich die UBB für eine umfassende Sanierung des historischen Bahnhofsgebäudes.
 

MauerwerksabdichtungSchleierinjektionFlächenabdichtungFugenabdichtung
Sanierung des Bahnhofs, Heringsdorf auf Usedom

Der Bahnhof Heringsdorf auf Usedom zeigte erhebliche Bauschäden, die vor allem auf Feuchtigkeitseinwirkungen zurückzuführen waren. Während die Gleisanlagen bereits 1996 saniert wurden, erforderte das Bahnhofsgebäude selbst eine nachträgliche Bauwerksabdichtung.
Ein Planungsbüro entwickelte in Zusammenarbeit mit WEBAC ein maßgeschneidertes Abdichtungskonzept. Die Sanierungsmaßnahmen umfassten folgende Bereiche:

Nachträgliche Außenabdichtung mit WEBAC 5611

  • Schutz der historischen Fassade vor eindringender Feuchtigkeit
  • Langfristige Konservierung der Gebäudestruktur


Horizontalsperre gegen aufsteigende Feuchtigkeit mit PUR-Injektionsharz WEBAC 1403

  • Injektion direkt ins Mauerwerk zur Unterbrechung der kapillaren Wasseraufnahme

Vergelung der überbauten Kellerwände mit WEBAC 240

  • Schleierinjektion in den anliegenden Baugrund
  • Schutz vor vertikal eindringender Feuchtigkeit

Abdichtung der Boden-Wand-Anschlussfuge bei neu eingebauten Beton-Sohlen mit Injektionsschlauch

  • Sicherstellung einer wasserdichten Verbindung zwischen Betonfußboden und Mauerwerk

Die Sanierung des Bahnhofs Heringsdorf wurde über einen Zeitraum von zwei Jahren in Teilabschnitten durchgeführt. Durch die gezielten Abdichtungsmaßnahmen mit WEBAC-Produkten konnte das historische Gebäude langfristig erhalten und vor weiterer Feuchtebelastung geschützt werden.
 

Eingesetzte Produkte

  • Injektionsschläuche

    WEBAC® Injektionsschlauch

    • Classic Line

    WEBAC Injektionsschläuche sind flexible Fugenschläuche, die in Verbindung mit WEBAC PUR Injektionsharzen eine zuverlässige Abdichtung ermöglichen. Sie werden zur Abdichtung von Arbeitsfugen im Betonbau und zum Herstellen eines kraftschlüssigen Verbunds von Betonbauteilen eingesetzt.

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  • PUR Injektionsharze

    WEBAC® 1403

    • Classic Line

    WEBAC 1403 ist ein langjährig bewährtes PUR Injektionsharz, das besonders für seine sichere und kontrollierte Verarbeitung geschätzt wird. Bei Kontakt mit Wasser härtet es zu einem geschlossenen, wasserdichten und volumenkonstanten Harz mit feiner Porenstruktur aus. Es eignet sich zur Abdichtung, Rissverpressung und Stabilisierung von Mauerwerk und Beton und wird für nachträgliche Horizontalsperren gegen kapillar aufsteigende Feuchtigkeit eingesetzt.

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  • Dispersion für Wand und Boden

    WEBAC® 5611

    • Classic Line

    WEBAC 5611 ist eine reaktive Bitumen-Acrylat-Dispersion mit guter Haftung auf verschiedensten Untergründen sowie rissüberbrückenden Eigenschaften. Durch die hydrophobierende Wirkung des Bitumenanteils entsteht eine wasserundurchlässige Abdichtung mit zuverlässigem Schutz gegen das Auslaugen durch bauschädliche Salze. Dadurch eignet sich WEBAC 5611 für Flächenabdichtungen gegen drückendes Wasser im Hoch- und Tiefbau sowie im Denkmalschutz.

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  • Acrylatgele

    WEBAC® 240

    • Classic Line
    • Consolidation Line

    WEBAC 240 ist ein niedrigviskoses, schnell gelierendes Polyacrylat-Injektionsgel mit allgemeiner bauaufsichtlicher Zulassung nach DIBt (B-Konzentration 2 %). Nach der Aushärtung bildet es ein wasserdichtes, festelastisches Gel, das dynamische und mechanische Belastungen zuverlässig absorbiert. Es eignet sich besonders für Schleierinjektionen - entweder im unmittelbar am Bauteil anliegenden Baugrund oder innerhalb der vorhandenen Bausubstanz -  sowie für Baugrundverfestigungen und -abdichtungen oder Horizontalsperren.

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