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Wenn´s drauf ankommt: Abdichtungen, auf die Verlass ist

Injektionsarbeiten nach ZTV-ING am Bahnprojekt Katzenbergtunnel

Auf die Leistungsfähigkeit von Abdichtungssystemen muss man sich vor allem dann verlassen können, wenn es drauf ankommt. Beim Bahnprojekt Katzenbergtunnel kam es drauf an.

Der Katzenbergtunnel ist ein Eisenbahn-Projekt auf der Neu- und Ausbaustrecke Karlsruhe-Basel. Die beiden parallelen, eingleisigen und mit 250 km/h befahrbaren Röhren verlaufen zwischen Bad Bellingen und Efringen-Kirchen. Damit sollen Kapazität und Streckenhöchstgeschwindigkeit der Rheintalbahn erhöht werden. Mit einer Länge von 9385 m wird er bei seiner Eröffnung Ende 2012 der drittlängste Tunnel Deutschlands sein.

Aus geologischen Erkundungsbohrungen ist bekannt: der Katzenbergtunnel durchquert überwiegend weichere Gesteinsschichten wie Ton-, Mergel-, Kalk- und Sandstein-Formationen, die in ihrer Klüftigkeit an einigen Stellen bis zu vier verschiedene Grundwasserstockwerke ausbilden. Auf seiner ganzen Länge liegt der Tunnel unter dem Bergwasserspiegel.
Bei diesen komplizierten geologischen Bedingungen, musste bereits bei der Planung der beiden Tübbingröhren und insgesamt 18 bergmännischen Querschlägen mit Undichtigkeiten gerechnet werden, die den Baufortschritt behindern und auf das Bauwerk einwirken können – bei den Dimensionen solch eines Projektes mit kaum vorhersehbaren Folgekosten.

Wo vorhersehbar und beherrschbar, wie etwa an den Querschlaganschlüssen, in welche die Verbindungsstollen zwischen den Hauptröhren einmünden, wurden nach den Regeln der Ingenieurskunst bereits Maßnahmen gegen Wasserbelastungen im Vorfeld eingeplant - hier also an den „Nahtstellen“ Injektschlauchsysteme verlegt.

Darüber hinaus konnten aber auch spontan, etwa nach Rissbildungen, Leckagen auftreten, bei denen niemand vorher wissen konnte, ob, wann und wo sie auftreten.

Im Fall des Falles musste dann sehr schnell reagiert und die Undichtigkeiten zuverlässig und sicher wieder beseitigt werden. Die ARGE Katzenbergtunnel setzte bei der Rissabdichtung auf die langjährige Erfahrung von WEBAC und beauftragte sie mit der Lieferung von geeigneten Injektionssystemen, die – wenn’s drauf ankommt – wieder für eine verlässliche Abdichtung sorgensollten. Und die von der MPA Braunschweig zertifizierten WEBAC Injektionsverfahren, konnten ihre Leistungsfähigkeit und Verlässlichkeit in der Praxis beweisen. Für die eigentliche Abdichtung sorgt WEBAC® 1405. Mit seiner hohen Haftung und Dehnbarkeit, die selbst die schon erhöhten Anforderungen der EN 1504-5 deutlich übersteigt, ist das nach ZTV-ING/RiLi SIB-geprüfte und überwachte PUR Injektionsharz für diese Herausforderung wie geschaffen.

Auf den meist nassen und wenig Halt bietenden Untergründen konnte der EP Spezialspachtel WEBAC® 4525 seine Klasse voll ausspielen und mit einersicheren, schnell belastbaren Verdämmung die Injektionsarbeiten unterstützen und vorbereiten.

So hilft WEBAC mit, dass der Katzenberg-Tunnel Ende 2012 planmäßig in Betrieb gehen kann und mehr Sicherheit und Komfort für die Bahnreisenden zwischen Freiburg und der Schweizer Grenze bringt.