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EP Injektionsharze

Epoxidharz – Kraftschlüssige Verbindungen mit den Injektionsharzen von WEBAC®

Risse können die Sicherheit und Dauerhaftigkeit von Bauwerken gefährden, da durch sie korrosionsfördernden Wirkstoffe in die Bauteile gelangen und die Tragfähigkeit beeinträchtigen. Die Lösung ist eine kraftschlüssige Verbindung mittels Epoxidharz von WEBAC®. Niedrigviskose und höherviskose Epoxidharze ermöglichen mit ihrem hohen Haftzug und Eigenfestigkeit, dass selbst kleinste Risse und Rissverästelungen in Beton und Mauerwerk dauerhaft verbunden werden. Ob Bauwerksabdichtung in Beton oder Mauerwerk, Fugenabdichtung oder Spezialprojekte wie Tunnelsanierung – WEBAC® bietet für jeden Anwendungsbereich das richtige Epoxidharz.

Arbeiten mit Epoxidharz – Vorbereitungen, Verarbeitung und Abschluss

Vorbreitende Arbeiten

Vor dem Einsatz von Epoxidharz stehen die Bestandsaufnahme und die Ermittlung der Schadensursache. Dazu gehört die Beschaffenheit des Bauwerks, die Feststellung von hydrodynamischen und hydrostatischen Verhältnissen und sowie das Lokalisieren von Hohlräumen. Beachten Sie bei der Risssanierung bitte weiterhin das Rissbild, spezifische Rissmerkmale (Rissart, Rissverlauf, Rissbreite, Rissbreitenänderung etc.) und die Bedeutung der Risse für das Bauwerk.

Mit den so gesammelten Daten lässt sich die Schadenursache erkennen und Sie können zur Sanierung geeignete Füllgüter auswählen. Mittels der Bestandsaufnahme planen Sie die Wahl der Bohrpacker und die Anordnung der Bohrlöcher.

Nach der Planung beginnen die vorbereitenden Arbeiten. Beim Einsatz von Epoxidharz im Mauerwerk müssen zunächst lose Putzschichten im Bereich der Injektionsebene entfernt und porige Fugen sowie defekte Mauerwerksbereiche mit einem Schnellzement verdämmt werden. Die mit Epoxidharz zu verfüllenden Risse müssen frei von Schmutz, Ölen, Fetten und anderen trennenden Bestandteilen sein, auch die Rissufer müssen gereinigt werden. Wird das Epoxidharz über Klebepacker injiziert, verwenden Sie EP-Spachtel zum Verkleben der Packer und zur zwingend nötigen Rissverdämmung. Zu verdämmende Bauteiloberflächen müssen so vorbereiten werden, dass die Verdämmung auch ausreichend haften kann (> 1,5 N/mm²).

Die Verarbeitung von WEBAC® Epoxidharz

Verwenden Sie nur reines WEBAC® Epoxidharz, das frei von Reinigungsmittelresten oder anderen Fremdstoffen ist.

Der benötigte Injektionsdruck hängt von der Bauwerksbeschaffenheit ab. Die am tiefsten gelegenen Rissbereiche werden als erstes mit Epoxidharz gefüllt. Um Lufteinschlüsse bei waagerechten Rissen zu verhindern, verpresst man das Epoxidharz von einer Seite aus. Bei der Injektion des letzten Packers muss der Harzaustritt an der Entlüftungsstrecke kontrolliert werden. Eine Nachinjektion sollte innerhalb der Gel-Phase des Materials (bis etwa 30 Minuten nach der Verarbeitungszeit) vorgenommen werden. Bitte beachten Sie bei der Verarbeitung von Epoxidharz: Die Reaktionsgeschwindigkeit ist abhängig von Material und Bauteilen. Niedrigere Temperaturen verzögern die Reaktion, wohingegen sie durch höhere Temperaturen beschleunigt wird.

Verarbeitung von Epoxidharz mit der 1K-Pumpe

Mit 1K-Pumpen können Sie professionelle Rissinjektionen mit Injektionsharz durchführen. 

Füllen Sie zunächst das gemischte Material in den Oberbehälter der Pumpe und rühren Sie es anschließend kurz um. Die Eigenwärme der Pumpe kann die Verarbeitungszeit des Materials verkürzen: Sobald sich das Epoxidharz im Oberbehälter erwärmt, muss es umgehend verarbeitet oder aus der Pumpe entfernt werden.

Abschließende Arbeiten

Schlagen Sie nach der Aushärtung des Materials gegebenenfalls die Verdämmung ab und entfernen Sie die Packer. Bohrlöcher können Sie mit passenden mineralischen Baustoffen schließen und anschließend die Oberfläche reprofilieren.

Eine starke Verbindung – WEBAC® Epoxidharz

Seit 40 Jahren ist WEBAC® Ihr starker Partner für innovative Lösungen für die Bauwerksabdichtung. Unser Engagement in Forschung und Entwicklung von Epoxidharz ermöglicht es uns, unseren Kunden für jedes Vorhaben die richtigen Materialien bereitzustellen. Epoxidharz von WEBAC® ist grundsätzlich mit Beton, Stahl, Mauerwerksmörtel, Folien und Kabelummantelung verträglich – lediglich unser extrem niedrigviskoses Injektionsharz 4180N sollte nicht mit Folien verbunden werden. Werfen Sie einen Blick auf unsere Referenzen, beispielsweise die Tunnelabdichtung in Stuttgart, und entdecken Sie das große Anwendungsspektrum unserer Produkte: Ob Stabilisierung von losen Boden- und Gebirgsformation mittels unseres PUR Harzes oder universell einsetzbarer Hohlkehlenmörtel zum Ausbessern von Fehlstellen und Ausbrüchen – für jedes Ihrer Vorhaben haben wir die passenden Produkte.

Kontaktieren Sie uns, wenn Sie Fragen haben. Wir helfen Ihnen gerne weiter!